„The Storyteller“ – Fredrik Lindqvist im Kunstforum Fränkisches Seenland e.V., Gunzenhausen

Der aus Schweden stammende Künstler Fredrik Lindqvist (* 1968, Kristianstadt) ist ein Geschichtenerzähler, der es in seinen Holzschnitten auf Stoff schafft, die Narration zum Leben zu erwecken. In seiner Ausstellung „The Storyteller“  im Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. in Gunzenhausen wird er dies wieder unter Beweis stellen.

Frederik Lindqvist überträgt seine Bild-Collagen zeichnerisch auf kleine Holzplatten. Diese Holzschnitte druckt er dann auf Stoffe, die er anschließend in einer Art Patchwork-Technik zusammennäht. Die von ihm verwendeten Stoffe sind sowohl einfarbig als auch bunt gemustert und ergeben in Form von Wandteppichen eine äußerst ungewöhnliche Wirkung.

Vernissage: Sonntag, 23. Juni 2024, um 11 Uhr, M11, Marktplatz 11, Kunstforum Fränkisches Seenland e.V., Gunzenhausen

Begrüßung: Klaus Seeger, 1. Vorsitzender des Kunstforums Fränkisches Seenland e.V.
Einführung durch die Kuratorin: Ulrike Götz M.A. (NurembergArtSyndicate)

Ausstellungsdauer: bis 21. Juli 2024
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Kunstforums Fränkisches Seenland e.V. besucht werden: Sa./So., jeweils 11 – 16 Uhr, Eintritt frei.
Führung durch die Ausstellung am 23.06.2024 um 14 Uhr und am 21.07.2024, um 14 Uhr
Ort: M 11 (Marktplatz 11), Kunstforums Fränkisches Seenland e.V., Gunzenhausen

 

„Freunde – drusi #4“ – Ausstellung ukrainischer und deutscher Künstler:innen in Gunzenhausen

In der Ausstellung „Freunde – друзі“ (drusi) stehen sich auch in der vierten Ausgabe im Kunstforum Fränkisches Seenland e.V. in Gunzenhausen als Tandem immer ein/e ukrainische/r Künstler/in und ein/e deutsche/r Künstler/ in gegenüber. Zugrunde liegt der Gedanke des Gegenseitigkeitsprinzips, bei dem es auf partnerschaftliches und autonomes
interkulturelles Lernen, Verstehen und die Wertschätzung des Anderen ankommt.
Die sieben Künstlerpaare sind zum einen Teil schon lange durch gemeinsame Kunstprojekte und Ausstellungen miteinander bekannt bzw. befreundet zum anderen Teil aber auch erst seit kurzem – aufgrund der aktuellen Situation des Angriffskrieges auf die Ukraine, ihre Kultur und ihre Zivilgesellschaft – mittels ungewöhnlicher Umstände und Wege zueinandergekommen.

Die ukrainisch-deutschen Künstlerpaare:
Thaddäus Hüppi und Viktor Deysun
Ava Smitmans und Anna Arlamova
Lina Nolde und Polina Barkowska
Thomas Nolden und Sergey Sytnik
Sandra Dullenkopf und Natali Tomenko
Anna-Maria Kursawe und Valentina Domiana
Corinna Mayer und Dora Ostrovsky
ukrainische Gastkünstler:
Pavlo Makov und Gamlet Zinkovsky

Vernissage: Sonntag, 25. Februar 2024, um 11 Uhr, M11, Marktplatz 11, Kunstforum Fränkisches Seenland e.V., Gunzenhausen

Begrüßung: Klaus Seeger, 1. Vorsitzender des Kunstforums Fränkisches Seenland e.V.
Einführung durch die Kuratoren: Ulrike Götz M.A. (NurembergArtSyndicate) und Thomas Nolden (Künstler und Dozent, Freie Kunstakademie
Frankfurt a. M., Design und Kommunikationsakademie Reutlingen)

Ausstellungsdauer: bis 24. März 2024
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Kunstforums Fränkisches Seenland e.V. besucht werden: Sa./So., jeweils 11 – 16 Uhr, Eintritt frei.
Führung durch die Ausstellung am 25.02.2024 um 14 Uhr und am 24.03.2024, um 14 Uhr
Ort: M 11 (Marktplatz 11), Kunstforums Fränkisches Seenland e.V., Gunzenhausen

 

„Freunde – drusi #3“ – Ausstellung ukrainischer und deutscher Künstler:innen in Nürnberg

In der Ausstellung „Freunde – друзі“ (drusi) stehen sich auch in der dritten Ausgabe als Tandem immer ein/e ukrainische/r Künstler/in und ein/e deutsche/r Künstler/ in gegenüber. Zugrunde liegt der Gedanke des Gegenseitigkeitsprinzips, bei dem es auf partnerschaftliches und autonomes
interkulturelles Lernen, Verstehen und die Wertschätzung des Anderen ankommt.
Die sieben Künstlerpaare sind zum einen Teil schon lange durch gemeinsame Kunstprojekte und Ausstellungen miteinander bekannt bzw. befreundet zum anderen Teil aber auch erst seit kurzem – aufgrund der aktuellen Situation des Angriffskrieges auf die Ukraine, ihre Kultur und ihre Zivilgesellschaft – mittels ungewöhnlicher Umstände und Wege zueinandergekommen.

Die ukrainisch-deutschen Künstlerpaare:
Thaddäus Hüppi und Viktor Deysun
Ava Smitmans und Anna Arlamova
Lina Nolde und Polina Barkowska
Thomas Nolden und Sergey Sytnik
Sandra Dullenkopf und Natali Tomenko
Anna-Maria Kursawe und Kateryna Bortsova
Corinna Mayer und Dora Ostrovsky
ukrainische Gastkünstler:
Pavlo Makov und Gamlet Zinkovsky

Vernissage: Mittwoch, 3. Mai 2023, um 18 Uhr, Foyer des Internationalen Hauses, Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nürnberg

Begrüßung: Christine Schüßler, Leiterin des Amtes für Internationale Beziehungen, Nürnberg
Grußwort: Juriy Yarmilko, Generalkonsul der Ukraine, München (angefragt)Einführung durch die Kuratoren: Ulrike Götz M.A. (NurembergArtSyndicate) und Thomas Nolden (Künstler und Dozent, Freie Kunstakademie
Frankfurt a. M., Design und Kommunikationsakademie
Reutlingen)

Ausstellungsdauer: 04. – 31. Mai 2023
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Internationalen Hauses Nürnberg besucht werden: Mo. – Do. 9 – 16 Uhr & Fr. 9 – 14 Uhr.
Ort: Foyer des Internationalen Hauses Nürnberg, Amt für Internationale Beziehungen, Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nürnberg

Zoom-Vortrag im Rahmen der Finissage zur Ausstellung „Freunde – drusi“: „Stadt Charkiw im Spiegel der Zeit: Gestern – Heute – Morgen“ des Charkiwer Historikers Max Rosenfeld (Übersetzung: Maryna Miroschnychenko)

Ein Kooperationsprojekt des Partnerschaftsvereins Charkiw-Nürnberg e.V. mit dem Amt für Internationale Beziehungen, Nürnberg, sowie dem Bauamt der Stadt Nürnberg.
Mi., 31. Mai 2023, 18.30 Uhr. (Beginn der Finissage: 18 Uhr.
Ort: Foyer des Internationalen Hauses, Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nürnberg

 

„Freunde – друзі # 2“ / Ausstellung ukrainischer und deutscher KünstlerInnen in Melchingen

In der Ausstellung „Freunde – друзі“ (drusi) stehen sich auch in der zweiten Ausgabe als Tandem immer ein/e ukrainische/r Künstler/in und ein/e deutsche/r Künstler/ in gegenüber. Zugrunde liegt der Gedanke des Gegenseitigkeitsprinzips, bei dem es auf partnerschaftliches und autonomes
interkulturelles Lernen, Verstehen und die Wertschätzung des Anderen ankommt.
Die sechs Künstlerpaare sind zum einen Teil schon lange durch gemeinsame Kunstprojekte und Ausstellungen miteinander bekannt bzw. befreundet zum anderen Teil aber auch erst seit kurzem – aufgrund der aktuellen Situation des Angriffskrieges auf die Ukraine, ihre Kultur und ihre Zivilgesellschaft – mittels ungewöhnlicher Umstände und Wege zueinandergekommen.

Die ukrainisch-deutschen Künstlerpaare:
Thaddäus Hüppi und Viktor Deysun
Ava Smitmans und Anna Arlamova
Lina Nolde und Polina Barkowska
Thomas Nolden und Sergey Sytnik
Sandra Dullenkopf und Natali Tomenko
Anna-Maria Kursawe und Kateryna Bortsova
Corinna Mayer und Dora Ostrovsky
ukrainische Gastkünstler:
Pavlo Makov und Gamlet Zinkovsky

Vernissage: Sonntag, 8. Januar 2023 um 11 Uhr

Einführung durch die Kuratoren: Ulrike Götz M.A. (NurembergArtSyndicate) und Thomas Nolden (Künstler und Dozent, Freie Kunstakademie
Frankfurt a. M., Design und Kommunikationsakademie
Reutlingen)

Begrüßung und künstlerischer Beitrag durch das Theater Lindenhof.
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Kartenbüros besucht werden: Mo., Di., Do. & Fr. 10-16 Uhr sowie an den Spieltagen
jeweils 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn.

Ort: Theater Lindenhof, Unter den Linden 18, 72393 Melchingen

 

Ausstellung zum Buch: 111 Kirchen in Franken in der Stadtbibliothek Nürnberg

Anläßlich des Evangelischen Kirchentages in Nürnberg präsentiert die Stadtbibliothek Nürnberg die Ausstellung zum Buch „111 Kirchen in Franken die man gesehen haben muss“ (Emons Verlag, Köln, 2022) des Coburger Autors Martin Droschke, kuratiert von NurembergArtSyndicate.

Einladung zur Vernissage im Altbau der Stadtbibliothek Nürnberg am Dienstag, 18. April 2023, 17 Uhr.
Lesung

Ausstellungsdauer / bis 17. Juni 2023
Begrüßung / Dr. Christine Sauer, Leitung Bereich Historisch-Wissenschaftliche Stadtbibliothek
Einführung / Ulrike Götz M.A., NurembergArtSyndicate
Ort / Stadtbibliothek Nürnberg,  Gewerbemuseumsplatz 4, Nürnberg

Zu besichtigen während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung führt der Autor Martin Droschke durch die Ausstellung.

Eine Lesung mit dem Coburger Autor Martin Droschke am Dienstag, 25. April 2023, 17 Uhr, in der Stadtbibliothek Nürnberg statt.

 

Michael Göbel (Kassel) / DIS COVER

Der in Kassel lebende und dort aktuell tätige Künstler  Michael Göbel stellt neueste Arbeiten aus dem Bereich der Objekte, Installationen und Zeichnungen in der Galerie im Bonifatiusturm der St. Bonifatiuskirche in Röthenbach a.d. Peg. aus.

Einladung zur Open-Air-Vernissage auf dem Kirchplatz am Sonntag, 26. März 2023, 11 Uhr

Ausstellungsdauer / 26. März  – 23. April 2023

Begrüßung / Pfr. Wolfgang Angerer, St. Bonifatiuskirche, Röthenbach a. d. Peg.
Einführung / Ulrike Götz M.A., NurembergArtSyndicate

Ort / Galerie im Bonifatiusturm, St. Bonifatiuskirche, Alter Kirchenweg 7, Röthenbach a. d. Peg.

Öffnungszeiten / sonntags, 11–16 Uhr
Ein Kooperationsprojekt der Galerie im Bonifatiusturm der St. Bonifatiuskirche und des NurembergArtSyndicate.

Mehr zum Künstler: www.m-goebel.info

 

Kunstprojekt: Wandgestaltung an der Agnesbrücke in Nürnberg durch Jakub Janovsky aus Prag

Gestaltung der Fußgängerunterführung an der Agnesbrücke in Nürnberg (Nähe Cinecittà) durch den Street-Art-Künstler, Jakub Janovsky, aus der Nürnberger Partnerstadt Prag. Das Kunstprojekt wird in Kooperation mit dem Amt für Internationale Beziehungen, Nürnberg, sowie dem Bauamt der Stadt Nürnberg durchgeführt.

Offizielle Eröffnung und Einweihung der Wandmalerei am Donnerstag, 6. Oktober 2022, 11 Uhr.

 

Amt für Kultur und Tourismus in Ansbach präsentiert: Von Hundefressern und Zwiebeltretern. Wie die Franken ihre Nachbarn nennen und warum.

Eine (Wander-)Ausstellung zum Thema „Ortsschimpfnamen“ mit Collagen von Kerstin Himmler (Ansbach) zu Recherchen von Martin Droschke (Coburg) aus dessen Buch „Von Hundefressern und Zwiebeltretern. Wie die Franken ihre Nachbarn nennen und warum“, kuratiert von NurembergArtSyndicate (Ulrike Götz M.A.)

Die Geschichte der Alphabetisierung und damit die Geschichte des Bibliothekswesens transportiert immer/zwangsläufig eine hierarchische Bildungsidee, bei der eine Elite einer zahlenmäßig deutlich größeren Gruppe ein von ihr selektiertes und aufbereitetes Wissen nach unten durchreicht. Bis heute hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass die gesellschaftliche Rolle akademischen Kreisen zukommt, einen für alle verbindlichen Wertekanon auszuformen. Das Thema Ortsschimpfnamen konterkariert dieses Bild, da in diesem Fall bildungsferne Schichten messerscharf analysierte, punktgenaue Sprachschöpfungen generiert haben, die von einer immensen kollektiven und zielgenauen Kreativität zeugen. Ortsschimpfnamen sind ein fester Bestandteil der fränkischen Tradition und erfreuen sich auch heute großer Beliebtheit. Sie entstehen scheinbar von selbst. Jeder kennt sie. Jeder führt sie im Mund. So sind die Nürnberger die „Kahlfresser“, die Ansbacher die „Wolfshenker“, die Würzburger die „Meebrunzer“ und die Forchheimer die „Mauerscheißer“. Das Frappierende: Hinter diesen Verunglimpfungen stecken wahre, zum Teil sehr komplexe Geschichten, die bis zu 400 Jahren zurückreichen und in nur einem Wort verdichtet wurden. Der Coburger Autor Martin Droschke hat für 71 Beispiele die Geschichten dahinter recherchiert und 2019 zu einem bösen und unterhaltsamen Buch zusammengestellt: „Von Hundefressern und Zwiebeltretern – Wie die Franken ihre Nachbarn nennen und warum“. Ergänzend hat er in einem langen Aufsatz für das Supplement der Bayerischen Staatszeitung „Unser Bayern“ herausgearbeitet, dass der wahre Urheber häufig doch nicht im Volksmund, sondern in Schullehrern und Geistlichen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu suchen ist.

An der fünften Station, dem Amt für Kultur und Tourismus (AKuT) Johann-Sebastian-Bach-Platz 1 in Ansbach, wird die Ausstellung im Zeitraum vom 22. September bis 28. Oktober 2022 als Begleitveranstaltung zur Bayerischen Landesausstellung „Typisch Franken?“ des Hauses der Bayerischen Geschichte, präsentiert. Zugänglich ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des AKuT von Montag bis Freitag 10-17 Uhr sowie Samstag 10-14 Uhr. (im September zusätzlich: Sonntag 10-14 Uhr)

Einen ersten Vorgeschmack auf die Ausstellung können Sie in der unten stehenden Bildergalerie bekommen:

Alle Collagen sind auch als Fine Art Print Unikat – versehen mit individuell von der Künstlerin, Kerstin Himmler, gestaltetem Motivdetail – in einer limitierten Auflage von jeweils 10 Exemplaren zu erwerben. Hier geht es zum Shop.

Wer sich der Ausstellung schon einmal spielerisch nähern möchte, kann dies mit diesem Memory-Spiel tun.
Zehn Collagen-Motive verstecken sich jeweils unter den 20 verdeckten Quadraten. Finden Sie die zusammengehörenden Bilderpaare.

Viel Spaß!

 

 

Ausstellung zum Buch: 111 Kirchen in Franken die man gesehen haben muss

Anläßlich der Neuerscheinung des Buches „111 Kirchen die man gesehen haben muss“ (Emons Verlag, Köln, 2022) des Coburger Autors Martin Droschke, präsentiert NurembergArtSyndicate in Kooperation mit der Galerie im Bonifatiusturm im Narthex der St. Bonifatiuskirche (Alter Kirchenweg 7, Röthenbach a.d. Peg.) die Ausstellung zum Buch.

Einladung zur Open-Air-Vernissage auf dem Kirchplatz am Sonntag, 10. Juli 2022, 11 Uhr

Ausstellungsdauer / bis 31. Juli 2022
Begrüßung / Pfr. Wolfgang Angerer, St. Bonifatiuskirche, Röthenbach a. d. Peg.
Einführung / Ulrike Götz M.A.
Ort / St. Bonifatiuskirche,  Innenraum, Alter Kirchenweg 7, Röthenbach a. d. Peg.

Zu besichtigen während der regulären Öffnungszeiten der Kirche.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung findet die Buchpräsentation und Lesung mit dem Coburger Autor Martin Droschke und Pfarrer Wolfgang Angerer am Sonntag, 10. Juli 2022, 11 Uhr, statt.

 

Thomas Nolden (Tübingen) / Und meine Seele tanzt

Der in der Nähe von Tübingen lebende und dort aktuell tätige Künstler  Thomas Nolden stellt neueste Arbeiten aus dem Bereich der Malerei in der Galerie im Bonifatiusturm der St. Bonifatiuskirche in Röthenbach a.d. Peg. aus.

Einladung zur Open-Air-Vernissage auf dem Kirchplatz am Sonntag, 19. Juni 2022, 11 Uhr

Ausstellungsdauer / 19. Juni  – 10. Juli 2022

Begrüßung und Einführung / Pfr. Wolfgang Angerer, St. Bonifatiuskirche, Röthenbach a. d. Peg. und der Künstler Thomas Nolden
Kuratiert durch NurembergArtSyndicate

Ort / Galerie im Bonifatiusturm, St. Bonifatiuskirche, Alter Kirchenweg 7, Röthenbach a. d. Peg.

Öffnungszeiten / sonntags, 11–16 Uhr
Ein Kooperationsprojekt der Galerie im Bonifatiusturm der St. Bonifatiuskirche und des NurembergArtSyndicate.

 

Sterntaler-Adventsausstellung #2 im Kunstkirchturm

Nach der ersten Ausgabe der „Sterntaler-Adventsausstellung“ im Dezember 2019 findet nun eine weitere Ausgabe dieser Gruppenausstellung mit Malerei, Grafik, Skulptur und Installation am 2. und 3. Adventssonntag 2021 im Kunstkirchturm der Galerie im Bonifatiusturm statt. Die Vernissage wird am Sonntag, 5. Dezember 2021, um 11 Uhr, auf dem Kirchvorplatz der St. Bonifatiuskirche durchgeführt.

Geöffnet am 2. und 3. Adventssonntag (5.12. und 12.12.2021) jeweils von 11 bis 18 Uhr
Vernissage: Sonntag, 5.12.2021, 11 Uhr
Begrüßung: Pfr. Wolfgang Angerer, St. Bonifatiuskirche, Röthenbach a. d. Peg.
Einführung: Ulrike Götz M.A. (Kuratorin)

Ort: Galerie im Bonifatiusturm, St. Bonifatiuskirche, Alter Kirchenweg 7, Röthenbach a. d. Peg.

Mitwirkende KünstlerInnen:
Andrea Imwiehe / Berlin (Malerei)
Michael Göbel / Kassel (Grafik)
Gisoo Kim / Essen (Fotografie, Installation)
Anna-Maria Kursawe / Leipzig (Malerei, Installation)
Christoph Dittrich / Augsburg (Malerei)
Andreas Welzenbach / Aalen (Bildhauerei)
Elke Zauner / München (Malerei)
Fredrik Lindqvist / Ingolstadt (Holzschnitt auf Textil)
Oliver Heß / Coburg (Objekte, Collagen)
Kerstin Himmler / Ansbach (Collagen)
Martin Droschke (Verwertungsgesellschaft) / Coburg
Philipp Kummer / Leipzig (Malerei)

Sowie die Kunstaktion „KünstlerNotgeld zum ArtErhalt

An beiden Adventssonntagen findet jeweils um 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung statt.

 

„Von Hundefressern und Zwiebeltretern. Wie die Franken ihre Nachbarn nennen und warum“

Eine (Wander-)Ausstellung zum Thema „Ortsschimpfnamen“ mit Collagen von Kerstin Himmler (Ansbach) zu Recherchen von Martin Droschke (Coburg) aus dessen Buch „Von Hundefressern und Zwiebeltretern. Wie die Franken ihre Nachbarn nennen und warum“, kuratiert von NurembergArtSyndicate (Ulrike Götz M.A.)

Die Geschichte der Alphabetisierung und damit die Geschichte des Bibliothekswesens transportiert immer/zwangsläufig eine hierarchische Bildungsidee, bei der eine Elite einer zahlenmäßig deutlich größeren Gruppe ein von ihr selektiertes und aufbereitetes Wissen nach unten durchreicht. Bis heute hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass die gesellschaftliche Rolle akademischen Kreisen zukommt, einen für alle verbindlichen Wertekanon auszuformen. Das Thema Ortsschimpfnamen konterkariert dieses Bild, da in diesem Fall bildungsferne Schichten messerscharf analysierte, punktgenaue Sprachschöpfungen generiert haben, die von einer immensen kollektiven und zielgenauen Kreativität zeugen. Ortsschimpfnamen sind ein fester Bestandteil der fränkischen Tradition und erfreuen sich auch heute großer Beliebtheit. Sie entstehen scheinbar von selbst. Jeder kennt sie. Jeder führt sie im Mund. So sind die Nürnberger die „Kahlfresser“, die Ansbacher die „Wolfshenker“, die Würzburger die „Meebrunzer“ und die Forchheimer die „Mauerscheißer“. Das Frappierende: Hinter diesen Verunglimpfungen stecken wahre, zum Teil sehr komplexe Geschichten, die bis zu 400 Jahren zurückreichen und in nur einem Wort verdichtet wurden. Der Coburger Autor Martin Droschke hat für 71 Beispiele die Geschichten dahinter recherchiert und 2019 zu einem bösen und unterhaltsamen Buch zusammengestellt: „Von Hundefressern und Zwiebeltretern – Wie die Franken ihre Nachbarn nennen und warum“. Ergänzend hat er in einem langen Aufsatz für das Supplement der Bayerischen Staatszeitung „Unser Bayern“ herausgearbeitet, dass der wahre Urheber häufig doch nicht im Volksmund, sondern in Schullehrern und Geistlichen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu suchen ist.

Die Ausstellung „Von Hundefressern und Zwiebeltretern“, die seit 1. April im Foyer des Museums Tucherschloss und Hirsvogelsaal auf ihre Öffnung wartet, kann nun ab Sonntag, 30.05.2021 nach Anmeldung besucht werden.

Öffnungszeiten der Foyer-Ausstellung: 
Montag, Donnerstag und Sonntag: 10-17 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag geschlossen

Hier geht es zur Terminbuchung für die Ausstellung.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Ausstellung können Sie in der unten stehenden Bildergalerie bekommen:

Alle Collagen sind auch als Fine Art Print Unikat – versehen mit individuell von der Künstlerin, Kerstin Himmler, gestaltetem Motivdetail – in einer limitierten Auflage von jeweils 10 Exemplaren zu erwerben. Hier geht es zum Shop.

Wer sich der Ausstellung schon einmal spielerisch nähern möchte, kann dies mit diesem Memo-Spiel tun.
Zehn Collagen-Motive verstecken sich jeweils unter den 20 verdeckten Quadraten. Finden Sie die zusammengehörenden Bilderpaare.

Viel Spaß!

 

Erste Station: Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, Museumsfoyer, Hirschelgasse 9-11 in Nürnberg, 01. April bis 3. Juni 2021, Öffnungszeiten: Mo, Do, So jeweils 10-17 Uhr.

Zum eigentlichen Ausstellungsstart waren dennoch im Rahmen der Pressekonferenz diverse Pressevertreter vor Ort und haben dazu berichtet u.a. Fränkischer Tag , Nürnberger Nachrichten, Süddeutsche Zeitung sowie ein Bericht des BR – gesendet am 30.3., um 17.30 Uhr in der Frankenschau Aktuell

Ein Podcast mit dem Radio F-Interview findet ihr hier: https://www.podyou.de/vorort-spezial

Zweite Station: Kunstforum Fränkisches Seenland e.V., M11, Marktplatz 19 in Gunzenhausen, 3. bis 25. Juli sowie 4.-19. September 2021, jeweils Samstag und Sonntag, 11-16 Uhr.

Dritte Station: Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr. 16 in Forchheim, 25. September bis Ende Oktober 2021

 

„Sterntaler“ zu Gast in der Galerie H2 HERTRICH

Zur Ausstellung, die aktuell aufgrund der Corona-Krise geschlossen ist, finden Sie Einblicke und Infos auf der Seite der Stadt Erlangen unter „Kultur frei Haus“
und zusätzlich in der „Sterntaler“-Online-Galerie

Die Ausstellung „Sterntaler“ wurde von Ulrike Götz M.A. kuratiert und im Oktober 2019 auf Tour geschickt. Erste Station war dabei die Galerie im Bonifatiusturm der St. Bonifatiuskirche in Röthenbach a. d. Peg.
Präsentiert werden ab Donnerstag, 5. März 2020, 19 Uhr, an der zweiten Station, der Kunstgalerie H2 HERTRICH in Erlangen, nun Werke von insgesamt 10 nationalen und regionalen Künstlerinnen und Künstlern aus folgenden Gattungen:

Andrea Imwiehe / Berlin (Malerei)
Jan Gemeinhardt / Nürnberg (Malerei)
Gisoo Kim / Essen (Fotografie, Installation)
Kerstin Himmler / Ansbach (Installation, Collage)
Anna-Maria Kursawe / Leipzig (Malerei, Installation)
Christoph Dittrich / Augsburg (Malerei)
Jonas Höschl / München (Installation, Grafik)
Philipp Kummer / Leipzig (Malerei)
Andreas Welzenbach / Aalen (Bildhauerei)
Elke Zauner / München (Malerei)
Martin Droschke und Oliver Heß / Verwertungsgesellschaft / Coburg (Performance)

Begrüßung: Sebastian Hertrich, Galerie H2 HERTRICH
Grußwort: Malte Lin-Kröger, Sammlungskurator, Kunstpalais Erlangen
Einführung: Ulrike Götz M.A.

Finissage zur Ausstellung am 16. April 2020, 19 Uhr: (Finissage muss leider aufgrund der generellen Ausstellungsschließung entfallen!)

Fränkisches Bierkeller-Pre-Opening mit Buchpräsentation und Schaulaufen regionaler Flüssigkeiten
Der Künstler und Autor Martin Droschke stellt sein neuestes Buch „111 Fränkische Biergärten, die man gesehen haben muss“ vor.
An Droschkes Seite warten Biere aus rund 30 regionalen Brauereien darauf, vom Publikum verkostet und verglichen zu werden.

Ort: Galerie H2 HERTRICH, Schiffstr. 9, 91054 Erlangen

Gamlet Zinkovsky (Charkiw) / Ein Ort, um besser zu werden

Der Künstler, Gamlet Zinkovsky aus Charkiw (Ukraine), präsentiert ab Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr, unter dem Titel „Ein Ort, um besser zu werden“ seine neuesten Malereien mit Bleistift auf Büttenpapier im  White Cube der Galerie.

Die geplante Lesung von Reinhard Knodt am Mittwoch, 29.5.2019, 19 Uhr, muss leider entfallen.

 

Philipp Kummer (Leipzig) / pronoid

Der Künstler Philipp Kummer (NN-Kunstpreisträger 2013)  studierte bei Prof. Fleck freie Malerei an der AdbK in Nürnberg.
Aktuell arbeitet er in Leipzig und wird seine neuesten Arbeiten ab 21. September 2018 im White Cube der Bunsen Goetz  Galerie präsentieren.

Grußwort: Christoph M. Ohrt, Schauspieler

Petra Jovanovska & Natasha Milovancev / Grenzenlos. Nürnberg trifft Skopje

Die beiden mazedonischen Künstlerinnen, Petra Jovanovska und Natasha Milovancev, präsentieren im Rahmen des 14. Internationalen Festivals der Partnerstädte (grenzenlos-Festival) 2018 – Nürnberg trifft Skopje – neueste Arbeiten der Malerei und Collage im White Cube der Bunsen Goetz Galerie.

Grußworte:
Petre Shilegov (Oberbürgermeister der Stadt Skopje)
Dr. Norbert Schürgers (Leiter des Amtes für Internationale Beziehungen, Stadt Nürnberg)
Dr. Gerhard Krüger (Mazedonischer Honorarkonsul in Nürnberg)

Einführung: Bunsen Goetz Galerie

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Amt für Internationale Beziehungen, dem Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal/ Museen der Stadt Nürnberg sowie dem Honorarkonsulat der E.J.R. Mazedonien in Nürnberg durchgeführt.

Ausstellungsdauer: bis 8. September 2018

Gruppenausstellung: „Dramas and Dreams“

Bei der Gruppenausstellung „Dramas and Dreams“ stellen folgende Künstler und Künstlerinnen der Bunsen Goetz Galerie aus: Kerstin Himmler / Collagen und Malerei (Ansbach), Victoria Martini / Stickbilder (München), Patricia Waller / Häkelarbeiten (Berlin), Fredrik Lindqvist / Holzschnitte auf Textil (Ingolstadt), Andreas Welzenbach / Holzskulptur (Aalen)

Grußworte: Amely Deiss, Leiterin des Kunstpalais, Stadt Erlangen